Integration
Albaner in Moschee getötet, Verdacht auf Blutrache
Ein etwa 50-jähriger Albaner wurde in der Moschee "El Hidaje" in St.Gallen am Nachmittag nach dem Freitagsgebet getötet

Das Opfer soll aus Presheva stammen, wie Burim Berisha, der in der Moschee anwesend war, zu albinfo.ch sagt. Laut ihm besteht der Verdacht eines Blutracheaktes. “Ein 50-jähriger tötete mit fünf Kugeln einen Albaner gleichen Alters aus Blutrache, da letzterer seinen Bruder umgebracht haben soll”, sagt Berisha gegenüber abinfo.ch.
Weiter sagt Berisha, es gehe um einen Familienstreit, dessen Anfänge zwanzig Jahre zurückreichten. Der Täter war kein regelmässiger Gottesdienstteilnehmer in der Moschee “El Hidaje”. Er war aus der Region Sargans gekommen, um Blutrache auszuüben. Die makabre Tat versetzte die anwesenden Gläubigen in Schrecken.
Der Vorfall wurde auch von der Polizei bestätigt. In einer Moschee im Quartier St-Gallen-Winkeln wurde bei einem Schusswechsel, der am Freitag zu hören war, eine Person getötet..
Eine Polizeipatrouille erreichte einige Minuten später den Tatort und fand einen Mann mit einer Pistole vor, sagte Sprecher Gian Andrea Rezzoli. Die Polizei gab wegen der laufenden Untersuchung keine weiteren Details bekannt.
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